Losch´ is FerienHaus   Rothenberger Straße 41, 38707 Altenau
                                                                ...da wo kleine Ferien groß Urlaub machen!





Jahresrückblog 2020


Liebe Gäste, Freunde und Familie meines Jahresrückblicks 2020!

Rom respektive Altenau kann doch in einem (Tag) Jahr erbaut werden....

 

Ich bin Nicola und freue mich Euch heute den Jahresrückblick unseres Ferienhauses in Altenau zu erzählen. 
Wir besitzen es gerade erst seit fast 2,5 Jahre und als das Jahr 2020 begann, waren wir noch ganz frisch dabei und probierten uns aus. Als wir unserer Nachbarin, beim Kennenlernen, von unseren Plänen erzählten, sagte sie: „Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut!“, und so wurde dieser Satz zum geflügelten Wort, wenn es mir wieder nicht schnell genug ging. Es wurde zu unserem Motto für dieses Jahr, doch jetzt im Dezember ist so viel passiert, dass wir wirklich den Satz für uns verändern können….

 

Wie das kam erzähle ich Euch hier- der Reihe nach:

Neues Jahr- neues Glück! 

Und so ließen wir es langsam angehen. 
Ein paar Rücklagen aus 2019 warteten darauf, für schönen Designerboden ausgegeben zu werden und so wurde der erste Einkauf des Jahres im Januar getätigt. 
Zwischen zwei Buchungen nahm sich Losch'i den Eingang vor. Der war klein genug um alles, in der kurzen Zeit fertig zu bekommen. So das gleich am nächsten Wochenende wieder vermietet werden konnte. 
Das funktionierte dann so prima, dass wir überlegten die Garderobe gleich mitzumachen. Ein weiteres Paket Fußboden wurde gekauft, wir hatten noch was übrig, aber das reichte natürlich nicht. Die Idee von Losch`i die Garderobe im Harzer Holzstiel zu machen wurde schnell umgesetzt, nur die Garderobenhaken kamen erst nach 10 Wochen an - das was Corona geschuldet.


Habt Ihr Euch mal gefragt, was in diesem Jahr sehr emotional war?

Das was mir als erstes in den Sinn kam war, wie sollte es anders sein?! 

Der Erste Lockdown. 
Der war wirklich für uns total heftig. Man hatte es ja schon aus China gehört, Italien kam näher und bei Österreich hatte es uns auch schon erreicht….das ist die Globale Welt….
Für mich persönlich war es dann auch noch mal der Tag, an dem die Kinder nicht mehr in die Schule gehen durften - der 18.03.2020 für mich persönlich, der absolute Horror. 


Jede Tagesschau und jeden Bericht über Corona wurde angesehen, ich war wie hypnotisiert. Das Ganze ging bei mir 2 Wochen. Irgendwie waren sowieso jeder Tag die Maßnahmen wieder neu oder über den Haufen geworfen. So beschlossen Losch`i und ich, alles was jetzt an Baumaterial vorhanden war, wird nun auch in Altenau verbaut. 
Das Geld war ausgegeben, die Geschäfte schlossen, die Kurzarbeit wurde länger und ich konnte vier Wochen gar nicht arbeiten. 
Also was lag näher als unser Ferienhaus auf Vordermann zu bringen - hatten wir ja schon im Erdgeschoss begonnen.
 

Lockdown 1.0

Kurz nach Ostern, die Baumärkte hatten wieder offen, fuhren wir nach Goslar, um Schalbretter zu kaufen. Den Anblick werde ich mein Leben lang nicht vergessen. Die gesamte Holzabteilung hatte genau noch ein Bret. Das allerdings war krumm und schief und wollte wirklich keiner mehr haben. Auf die Frage hin, wann wieder Holz käme, bekamen wir nur ein Schulterzucken und ein :".. eventuell in 7 Tagen. " 
Da kam in mir doch der Gedanke an die Ostzone wieder hoch. Wir sind beide noch Kinder von vor der Wende, die öfter mal, im kleinen Grenzverkehr, rüberfahren durften. Somit haben wir einen Einblick in die Mangelwirtschaft der DDR erhaschen können. Die Renovierung des Treppenhauses ins Untergeschoss musste somit warten, bis die neue Wahre kam. Es gibt schlimmeres!

Denn inzwischen hatte Losch'i die Küche und den Haupt Flur im Erdgeschoss mit Designer Ware ausgelegt. Ich durfte mich an die ätzende Tapete wagen, die sich überhaupt nicht von den Wänden lösen wollte. Zum Glück hatte ich meinen Kleinen, der mir dabei sehr geholfen hat. Und da wir schon im Vorflur angefangen hatten, die Türen weiß zu streichen, durfte ich auch die anderen vier lackieren. In diesem Zuge haben wir auch gleich die Wohnzimmertür und die Küchentür ausgehängt, um die Laufwege frei zu machen. Als die Türen viermal gestrichen waren, konnte ich endlich tapezieren. 


Losch'i hatte sich zu der Zeit schon im Badezimmer ausgetobt. Der Fliesenboden wurde von der Designer Ware abgelöst. In diesem Zuge alle Sanitärobjekte ausgetauscht und mit Verlängerungen den Zu- und Ablauf optimiert. Endlich flutschte es wieder. 
Natürlich gab es auch neue Haken, frische Handtuchhalter und Harzer Deko. Die Dielenbretter aus unserem eigenen Haus in Clausthal, haben schon mindestens 200 Jahre auf dem Buckel und machen das Bad nun zum Hingucker.

 


Losch`is Basteltipp

Da ich sowieso gerade am Streichen, mit der weißen Farbe war, überlegten wir, ob wir die Stirnseite vom Kühlschrank auch in weiß streichen sollten. Wir überlegten hin und her dachten aber dann, das ist vielleicht 

doch viel netter wäre man würde das Ganze in Tafellack streichen und als Willkommenstafel in der Küche als netten Hingucker zu gestalten. 

Ich muss sagen, das war der beste Gedanke, den wir haben konnten. Jeder fühlt sich sofort nett angesprochen und die Gäste sind total begeistert. 
Zwischendurch wurde immer mal wieder unser Bastelwahn beflügelt. Ich hatte noch aus meiner Kindertagespflegezeit Playmobilmännchen übrig und wollte sie eigentlich schon dem gelben Sack zu führen. Da sah ich im Internet einen süßen Bastelgedanken, den ich sofort umsetzen musste. Eine Befreundete Tagesmutter fanden die Idee so großartig, dass sie diese für Ihre Kindertagesstätte übernahm. So zieren im Moment zwei schöne Nachttischlampen, unser Hochbett, im Kinderzimmerzimmer. 

Eines Tages im März, lagen bei uns Ketten im Wohnzimmer herum. Ich war schon wieder etwas genervt und fragte, was denn das jetzt wieder wird. Losch'i hatte sich überlegt, dass der Flur ja sehr dunkel wäre und wir mehr Licht hineinbringen müssten - gesagt getan und so hatte er den nächsten Basteltipp geboren.


Hinter der Wohnungseingangstür im EG hatten wir noch etwas Platz, um dort die Prospekte und Wanderkarten ordentlich zu verstauen. Ich hatte schon vor Wochen einen guten Plan dafür ausgetüftelt und zum Glück die Dachlatten ergattert. Diese sägte mir JaLo auf das entsprechende Maß und schraubte alles nach meiner Anleitung zusammen. Die kleinen Kettenbolzen waren aus der Not entstanden, da das Prospektmaterial immer wieder abzustürzen drohte. 
Nun kann sich jeder die Flyer herausnehmen und hat einen guten Überblick, was alles im Harz besichtigt werden kann. 


 


Ende März wurde es schon wärmer und da es für Losch'i im Haus in diesem Moment nichts zu arbeiten gab, beschloss er die Terrasse seiner Mutter in Altenau zu lagern. Sie musste sie aus ihrem Garten entfernen und wir hatten den Platz in Altenau. So wurden die Kinder zwangsverpflichtet die Terrasse bei Oma abzubauen und wir fuhren sie auf einem großen Hänger nach Altenau, um sie dort irgendwann mal wiederaufzubauen.....


Das dauerte genau eine Woche und mein Mann fing an die Hölzer zu schleifen, zu streichen und sie gut wetterfest zu machen. Zu dieser Zeit haben wir die Kinder verpflichtet Samstag und Sonntag mit uns nach Altenau zu kommen. Der Lockdown hatte nämlich schon seine Spuren hinterlassen und der Lagerkoller war nicht weit. So beschlossen wir die Kinder mitzunehmen damit sie erstens an die frische Luft kamen und zweitens endlich mal wieder etwas anderes zu sehen bekamen als nur ihre vier eigenen Wände und den PC.


Das Gerüst stand schon an einem Tag und flux war auch die Balustrade aus den alten Hölzern zusammengebaut. Das hört sich jetzt alles so gefrickelt an, aber das Ergebnis ist total schön geworden, wie ich finde.
Und wir haben als Familie wunderschöne Wochenenden erlebt, denn auch das Wetter spielte super mit. 
Am zweiten Kinderwochenende hatte Solo sehr viel Spaß damit, den einzigen Gartenzwerg, den wir im Beet finden konnten, zu bemalen. Erst in Weis und dann in Gold. Losch'i schüttelte nur den Kopf, was wir uns da schon wieder überlegt hätten....so ein Blödsinn! Der Zwerg ist auch noch kaputt, wie wir dann bemerkten. Aber als er Gold angesprüht war, hat jeder geguckt, als ob wir ihm Leben eingehaucht hätten.... darum musste dringend ein Vorname her - was natürlich wieder für Erheiterung in der Familie sorgte. 
Otto, Emil, Gustaf... irgendwie passten die Namen überhaupt nicht zu dem guten Mann. Und dann kam uns die Idee, wir müssten unserem Verkäufer ein Denkmal setzen. So ist unser "goldener Klaus" eingezogen. Jeder Gast ist gerne aufgefordert ihn in unserem Garten zu suchen!

 
 
Unsere Männer stellten in einer Woche die Terrasse fertig. SoLo und ich durften streichen, was das Holz her gab. 
Ein paar dünne Balken waren noch übrig für die Einfassung, die den Spielplatz einrahmt. Wir holten Mulch, welchen wir um das Spielgerüst streuten, damit sich auch keiner unserer kleinen Gäste beim Spielen verletzen könnte. Eine neue Hüpf-Idee entstanden ganz nebenbei und Losch'i verlegte Platten, die für Himmel und Hölle genutzt werden können. 
Mitte April kam eine neue Tischtennisplatte zu uns, die im Sommer in unseren Garten für ein Spielchen zur Verfügung steht. 
Immer wenn ich nichts machen konnte, weil die Jungs schwere arbeiten vollbrachten. Versuchte ich das Chaos in die Beete des Gartens zu verscheuchen. Es taten sich eine kleine idyllische Sitzgelegenheit auf, die wunderschön mit Efeu umrankt ist.
Da der April so wunderschön vom Wetter war, beschlossen wir auch das Garagentor und die Tür für die Mülltonne grau zu streichen. Ein einheitliches Bild entstand und auch die Einrahmungen, um die Wohnzimmerfenster wurden in grau gestrichen. Es begeisterte mich immer wieder, was so ein bisschen Farbe ausmacht! 

Tiefe, Tiefe muss her!!!
Zu dieser Zeit wurden wir etwas übermütig. Es waren noch Fliesen in unserem Fundus-Angebot und passten genau in den Freizeitraum, den dann die Kinder ausräumen durften. Also erstmal die Decke gestrichen. da diese nicht so optimal war. Zwei Türrahmen wurden zu einem großen Durchgangsrahmen zusammengeknotet und als dieser gestrichen war, sah man fast nicht mehr, dass es eigentlich zwei waren. Etwas wurde dadurch auch der Waschraum, der davor liegt,  beeinträchtigt. So nahmen Solo und ich uns auch noch diesen Raum vor und schwangen auch dort den Pinsel.
 

Tiefe musste in den Freizeitraum. SoLo wusste auch schon wie. Die Geburt eines großen Wandbildes war entstanden und so zog der Brocken bei uns ein. Mit ihren 15 Jahren hat sie das total klasse gemacht und mein Vater ist so begeistert, dass er gesagt hat, wenn die Corona Krise vorbei ist, darf sie die Berge auch bei meinen Eltern, im Keller malen.


Im Mai machte sich Losch'i über die Fliesen im Freizeit- und Waschraum her. Das war das erste Mal, dass er sich an Fliesen gewagt hatte. Ich durfte sie später verfugen. Wir sind uns beide sicher, dass war das erste und letzte Mal, dass wir etwas mit Fliesen zu tun haben wollten.
  

So war das in der Corona Zeit, man war dankbar dafür, was zu tun zu haben. Aber gleichzeitig hatte man nicht immer das Material sofort zur Hand - dann musste man improvisieren. Wir wurden dankbarer und die Kinder bekamen einen mini Eindruck, wie es damals in der Ostzone war. Zum Schluss mussten wir uns glatt noch beeilen, alles fertig zu bekommen. Da wir wieder vermieten durften. Jetzt musste alles schnell gehen und die ersten Gäste erlebten noch, wie wir die letzten Fußleisten anbrachten. 
Hierfür noch mal ein dickes Danke schön für das Verständnis, was uns entgegengebracht worden ist.
 

Wir hatten tolle Gäste,


 die sich sehr wohl gefühlt haben und dieses auch in unserem Gästebuch fleißig abgebildet haben. Auch die Kinder haben süße Bilder hinein gemalt. Das zaubert mir immer wieder ein großes Lächeln ins Gesicht - kommt dabei doch die Tagesmutter wieder zum Vorschein. 
Besonders süß war eine Gruppe mit Kindern, die im Garten einen Schneemann gebaut hatten. 
Man muss wissen wirklich überhaupt nicht viel Schnee trinkst um den Schneemann alles total grün. Sie hatten also den kompletten Schnee aus dem Garten zusammengetragen und den Schneemann daraus gebaut. Er erfreute uns noch zwei ganze Tage. 
Eine weitere Gruppe mit Kindern schickte uns nach einigen Wochen ein tolles Video, was sie im Harz und in unserem Haus gedreht hatten. 

Und unsere Hannoveraner Gruppe, die schon öfter bei uns war, hat uns sogar ein ganz süßes Bäumchen hingestellt, was im Sommer den Eingang verschönert. 

An eine Damen-Gruppe kann ich mich erinnern, die ganz begeistert von unseren Lampen und Schränken war. Noch in der Begrüßungsrunde zückten sie den Fotoapparat, damit der Gatte zu Hause genau wusste, was auf ihn zukommen würde, was die Dame des Hauses haben möchte. 
Da taten mir doch die Herren ein bisschen leid! 

Und die vielen kleinen Gesten und lieben Grüße auf unserer Willkommenstafel oder sympathische Briefe, nette Worte, oder Gespräche machen uns zu ganz besonderen Ferienhausbesitzen. Denn nur durch so großartige Gäste, macht es noch mehr Spaß weiterhin unsere Gedanken und Planungen in die Gegenwart umzusetzen.

Da passiert es auch mal das Losch`i die Heckensäge anschmeißt und die Hecke so stutzt, das unsere Motoradgruppe von der Terrasse in den Garten schauen kann. Ich liebe diese Gruppe immer noch - hatte ich es mir vorher sooooo gewünscht, das mein Mann sie stutzt... tausend Ausreden kamen... Danke das Ihr was gesagt habt!!!  Nur so können wir besser werden - manchmal schon sofort!




Das Beherbergungsverbot wurde aufgehoben.
Wir atmeten erstmal erleichtert auf. Auch wenn wir am Anfang nur die Wohnungen einzeln vermieten durften, weil sich noch nicht so viele treffen durften, war es doch eine große Erleichterung wieder Gäste empfangen zu dürfen. 
Und das tat auch ehrlich gesagt gut, unsere Stammgäste zu empfangen und Ihnen unsere letzten Neuerungen zu zeigen. 

Nach den Ferien war zwar Abstand und Maske das Mittel der ersten Wahl, aber auch die Stimmung hatte sich wieder gebessert. 
wir nutzten somit den Sommer, um neue Ideen für unser Ferienhaus zu sammeln und das eine oder andere schon vorzubereiten, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.


In die Glaskugel konnten wir leider nicht gucken und so kam was kommen musste: 
Willkommen im Lockdown 2.0
  
Na, schöner Mist! Das Ferienhaus gerade mal wieder an den Start gebracht, dass sich wenigstens noch in diesem Jahr die Unkosten reinspielen sollten und nun das schon wieder....

Zum 01.11.2020 wurde uns wieder ein Beherbergungsverbot ausgesprochen. Dieses Mal sind wir aber schneller gewesen und hatten schon am 03.11.2020 die Souterrainwohnung auseinander geklöppelt, um dort zu renovieren. 
Alles begann mit dem Fliesenspiegel, der ausgewechselt werden sollte. Da wir in unserem Fundus noch Fußboden hatten, der wunderbar dafür geeignet war, sind wir mit Ihm zum Einrichtungshaus, unseres Vertrauens und suchten passend für den Boden wieder Designerware aus. Diese ist einfach gut zu verlegen und Losch'i kennt sich jetzt prima mit allen Tricks dafür aus. Natürlich ist auch unsere Putzfee absolut begeistert, diesen problemlosen Boden zu säubern. Flux wurde er in Küche und Flurgarderobe verlegt. Natürlich musste wieder tapeziert werden, da die Anschlüsse mit denen Fußleisten erneut nicht passten.
Aber wir hatten ja Zeit.... Also nahm ich die Nähmaschine meiner Tochter mit und guckte vorher bei Lovis & Werner rein. So entstanden schöne Gardinen mit Schals, die man zur Straße hin auch zuziehen kann. Damit unsere Gäste beim Duschen nicht gestört werden. 
Ich bin sehr gespannt was mein Vater dazu sagen wird, der jahrzehntelange Erfahrung im Gardinengewerbe hat. 
Irgendwie war die Sache trotzdem nicht rund. Die Küchenmöbel blitzten in einem schneeweiß vor ihrer neuen Wand. Losch'i und ich standen stundenlang davor, guckten uns alles an und grübelten, wie wir das ändern könnten. 
Ich hatte dann einfach drei Farben aus dem Baumarkt mitgenommen und dank Instagram und unseren folgenden Gästen, wurde die gute Kaffee-Farbe ausgesucht, mit der ich die Küchenmöbel strich. Endlich wurde die Küche rund, denn wir waren schon sehr am Verzweifeln, dass wir es dieses Mal nicht hinbekommen würden. 
Nun mussten nur noch die Stühle frisch bezogen werden. Stoff hatte ich noch genug übrig, so das ich sogar noch eine passende Tischdecke, nähen konnte.
 



Komplet Lockdown

Der Dezember verhieß nichts Gutes. Wir hatten zwar immer noch die Hoffnung, dass wir wenigstens Weihnachten und Silvester vermieten könnten, aber das ließ leider die Lage der vielen Infizierten und Toten nicht zu. Bevor es zum Lockdown kam, fuhren wir noch schnell in den Baumarkt (Wohin auch sonst...?), um alles, was wir vermeidlich zum Tapezieren, für den Souterrainflur benötigen, einzukaufen. Also doch noch schnell schauen was uns fehlte – Tapeten, Kleister, Holz und Baukleber landete im Korb, mit der Gewissheit…es wird uns dennoch was fehlen. Stimmt weißes Silikon wäre nett gewesen, muss nun aber warten, bis wieder was geht!

Wahnsinn wie der sich der Flur in nur einem Jahr verändert hatte. Die Türen wurden schon im Januar auf grau umgestellt und die Beschriftung der Schilder hergestellt. 

Nur dachte ich da noch, na bis wir das alles fertig bekommen....dauert es noch Jahre. Schwups und schon ist die frische Tapete an der Wand! Man könnte glatt glauben, das geht hier schneller, als bei „Schöner Wohnen“ oder Tine Wittler. 

Das wäre schön, aber was manchmal nur die Vorarbeiten dauern, ist schon immens. 
Und so eine kleine Nebentätigkeit wie Arbeit, Haushalt, Kinder haben wir ja auch noch.... 
 

Vermieten darf man im Moment sowieso nicht, also kann man auch werkeln... 

Durch meine kaputte Flosse (Ich hatte mir in der Küche durch das Hauen auf den Glasboden eines Gemüseglases, welches ich öffnen wollte, die Hand verstaucht und war eine Woche total außer Gefecht gesetzt) so das Losch`i in der Zeit ohne mich nach Altenau gefahren ist. Aber er hat mir versichert, bei jedem Staub, den er gemacht hat, hat er an mich gedacht. Nett…..



Therapiehaus

Jeden Tag nach Feierabend fahren wir nach Altenau und lenkten uns vom Corona-Wahnsinn ab.

So entstand auch die Rede von unserem "Therapie-Haus". Es macht uns glücklich, was Neues zu kreieren und zufrieden, wenn alles fertig ist. Was hätten wir nur gemacht, wenn uns das Haus nicht über den Weg gelaufen wäre?
Die nächste Baustelle machten wir im Dezember auf, da sich leider die Corona Lage nicht entspannte. Im Gegenteil, die Fallzahlen erhöhten sich von Tag zu Tag in Deutschland und der Totallockdown kam, wie er kommen musste. Nur mit dem Unterschied, dass man sofort handelte und nicht erst wie ein Kaninchen vor der Schlange in Schockstarre geriet.


So war die Zeit gegeben, das Souterrain-Badezimmer in Angriff zu nehmen. 

Vor ein paar Tagen hat unser Großer die letzten Bilder gesehen und fragte uns, wo dieses Badezimmer sei. Wir erzählten ihm, dass es zu unterer Souterrain-Wohnung gehört und er war total perplex, was wir daraus gemacht hatten. 
Ja die Veränderung ist groß - Fliesen wurden gestrichen, Designer Boden aus der Küche (es war natürlich wieder etwas übriggeblieben, aber reichte nicht für das Gesamte Projekt, somit wurde noch mal ein Paket nach gekauft…) kam halbhoch an die Wand. 
Die Dusche wurde mit Betonfarbe veredelt und die frisch eingezogene Decke ziert mit seinem hellen Licht das neue Bad.
 

 

 Fazit
Ja es war zum Teil eine anstrengende Zeit, aber dieses Ungewisse, diese Machtlosigkeit nichts tun zu können und diese Abgeschiedenheit von aller Welt, hat uns die Kraft gegeben unsere Gedanken, Wünsche und Vorstellungen in immer wieder kleine Projekte zu verpacken und dann zu realisieren. Wenn Geschäfte geschlossen sind, kann man nicht einfach eine Farbe kaufen oder Materialien, die man JETZT gerade benötigt. Man muss mit dem vorliebnehmen, was man zur Verfügung hat. 

Das hat unseren Kindern auch noch mal wieder die Dankbarkeit gegeben, in was für einer materiellen, sorglosen Zeit wir eigentlich leben. Wenn wir etwas haben wollen, oder etwas kaputt gegangen ist, dann gehen wir in den Laden und kaufen es… Dieses war aber in dieser Zeit nicht gegeben und das hat uns wieder kreativ werden lassen und manche Projekte sind dadurch ganz anders entstanden und zu Ende gebracht worden.
Auch ein Lernprozess den wir durch das Coronavirus nicht gehabt hätten.



Ausblick auf das kommende Jahr

Nun käme also ein Ausblick auf das kommende Jahr – wir leben aber gerade in und mit einer Pandemie plus Lockdown und so wage ich keinen Ausblick. Wir wollen alle nur gesund bleiben das Beherbergungsverbot muss schnell aufgehoben werden und das wir alle unsere Jobs behalten – ich denke das wäre schon das, was uns glücklich, für das kommende Jahr machen würde!

Und genau das wünschen wir Euch, von ganzem Herzen – Gesundheit und ein kleines bisschen Glück für 2021 und das wir uns alle gesund und munter wiedersehen! 


Nicola 

                           und Familie







 


Schnelle Nachricht an uns - HIER....

 





Unser freistehendes Haus bietet Ihnen Platz, für 12 + Personen und hat eine Größe von ca. 172 m².   


Das große Grundstück verfügt über eine geräumige Terrasse, die mit Gartenmöbeln ausgestattet ist und über die man direkt in den Garten gelangen kann. Im Hinteren Bereich liegt eine lauschige Grillecke mit Sitzmöglichkeiten, an die eine Brücke über den "Großen Gerlachsbach", direkt in den Wald führt. Zum auspowern steht Ihnen unsere Tischtennisplatte zur Verfügung und lädt zu spannenden Spielchen ein.

 

Parkplätze sind natürlich ausreichend auf dem eigenen Grundstück vorhanden.

 

Es sind 3 Einbauküchen - zum Teil ausgestattet mit Geschirrspüler, Herd, Backofen, Mikrowelle, Toaster, Kaffeemaschine und Wasserkocher.....

 

Alle 3 freundliche Badezimmer mit Außenfenster, haben eine Dusche.

 

Beide Wohnzimmer und 2 der Schlafzimmer sind mit Flachbildfernseher eingerichtet. Desweiteren ist unser Haus mit DVD-Player, einer Bücherauswahl, die stetig wächst und einem Radio mit Bluetooth ausgestattet.


Jedes Schlafzimmer ist mit hellen Holzmöbeln, sowie Doppel- und Einzelbetten ausgestattet. Natürlich ist für unsere Kleinsten Besucher auch mit einem Gitterbett und einem Reisebett gesorgt. Dazu stehen 2 Hochstühle zur Verfügung und Wickelauflage/Töpfchen sowie Toilettenring runden die Kinderausstattung ab


Außenjalousien am gesamten Haus lädt Sie zu tiefen Träumen ein.

   

Im Keller steht Ihnen Waschmaschine und ein großer Spielraum mit Kicker und Dart zur Verfügung.

Ein Hometrainer, zur körperlichen Ertüchtigung bei schlechtem Wetter, ist gerade neu dazugekommen.

 


 

 

 

 

Aufteilung Obergeschoss


Aufteilung Erdgeschoss



 

 

 

 

Aufteilung Souterrain